Kleinkinder fragt man, ob sie die "Schlange" erkennen und mit einem Finger nachmalen können.
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Folgende Zahlen sollten Sie erkannt haben: 25 6 45 29 8 56
Die erste Tafel mit der Zahl 25 sollte jeder erkennen können. Sie dient zum Üben. Die nachfolgenden Tafeln haben isochromatische Punkte.
Der Test ermöglicht keine spezielle Diagnose, sondern dient nur als Suchtest. Wie gut er funktioniert hängt auch von Ihrem Bildschirm und den Einstellungen ab.
Für ein optimales Testergebnis empfehlen sich folgende Einstellungen:
Abdunkelung des Raumes,
softwaremäßige Kalibrierung des Bildschirms,
Einstellung des Monitors auf Farbtemperatur 9.300°K,
Einstellung der Option "true color".
Angeborene Farbsinnstörungen (in der Regel Rot-Grün-Schwäche bzw. sog. Rot-Grün-Blindheit) sind häufig. Die nachfolgende Tabelle gibt Ihnen einen Überblick über mögliche Störungen. Die verschiedenen Krankheitsbilder sind nach Häufigkeit geordnet. Bei den meisten Diagnosen handelt es sich um eher harmlose Erkrankungen. Die totale Farbenblindheit (Achromatopsie) hingegen geht wegen der Störung aller Zapfentypen mit einer starken Beeinträchtigung aller Sehfunktionen einher.
(Betrifft fast ausschließlich Männer.
Bei Rotstörungen gibt es
Einschränkungen beim Führerscheinerwerb)
Protanomalie, Deuteranomalie (Rotschwäche, Grünschwäche)
Physiologie
Störungen wie bei Farbanopen, nur in abgeschwächter Ausprägung; anomale Zapfenpigmente
Diagnostik
Anomaloskop
Vererbung
X-chromosomal
Häufigkeit
Deuteranomalie ca. 4%,
Protanomalie ca. 1% der männlichen Bevölkerung
Physiologie
Der mittlere Spektralbereich fehlt. Durch die Überschneidung der Empfindlichkeitskurven der anderen Zapfentypen besteht jedoch, im Gegensatz zur Protanopie, eine kaum verminderte Helligkeitsempfindung im gestörten Spektrumbereich. Schlechtes Unterscheidungsvermögen für Rot, Grün und Gelb
Diagnostik
Anomaloskop
Vererbung
X-chromosomal
Häufigkeit
ca. 2% der männlichen Bevölkerung
Physiologie
Dichromasie; Pigment für den langwelligen Bereich des sichtbaren Spektrums fehlt (Gelbzapfen). Rot wird etwa 5mal so dunkel empfunden wie bei Deuteranopie
Diagnostik
Anomaloskop
Vererbung
X-chromosomal
Häufigkeit
Ca. 1% der männlichen Bevölkerung
Seltene Farbsinnstörungen
Physiologie
Betroffene verwechseln Blau und Grün und meistens auch Orange und Rosa.
Vererbung
Autosomal dominant
Häufigkeit
Angeborene Störung sehr selten
Physiologie
Stäbchen intakt; Zapfen nicht funktionstüchtig; häufig inkomplette Formen (Rest-Zapfeninseln)
Symptome
Visus ca. 0,1, Blendungsempfindlichkeit, Nystagmus. Bei inkompletten Formen besserer Visus und evtl. fehlender Nystagmus
Diagnostik
Anomaloskop, ERG, Funduskopie (Ausschluss einer Zapfendystrophie)
Vererbung
Meist autosomal rezessiv; d.h. es gibt männliche und weibliche Betroffene Therapie Sehr hilfreich sind (rote) Kantenfiltergläser bzw. entsprechende Kontaktlinsen
Allgemein
Einzige bekannte Zapfenmonochromasie. Blaumonochromaten werden leicht als Stäbchenmonochromaten fehldiagnostiziert. Sehr selten
Therapie
Blauglasbrille, Visus damit meistens um 0,3
Diagnostik
Ein kongenitaler Nystagmus verschwindet im Laufe der ersten Lebensjahre; häufig Myopie; Fixation 2-3° exzentrisch meist oberhalb der Foveola. Diagnosesicherung durch Messung der spektralen Empfindlichkeit
Vererbung
X-chromosomal